Anreise
Wie komme ich nach Irland?
Früher habe ich solche Rubriken in Reiseführern immer belächelt. Wie soll man schon hinkommen? Mit Flieger, Schiff und/oder Auto natürlich! Heute denke ich anders darüber. In Zeiten der Billigflieger, lässt sich schon noch so einiges einsparen.
Grundsätzlich sind AirLingus, Ryanair, EasyJet, etc. eine tolle Sache. Voraussetzung ist, dass die terminliche Urlaubsgestaltung flexibel sein sollte. Die klassische Samstag/Samstag-Buchung ist auch bei diesen Linien nicht zwangsläufig günstig. Dass an diesen Tagen die meisten Reisenden starten und landen möchten, hat sich auch bis zu diesen Airlines durchgesprochen. Darum: vielleicht erst am Montag losfliegen, oder mal am Donnerstag zurück, oder wie auch immer… alles ist billiger als am Wochenende!
Für Reisende aus Österreich gilt: wer im Nahebereich zu München wohnt (OÖ., Salzburg, Tirol), hat hier eigentlich das ganze Jahr über alle Möglichkeiten. Nur auf Salzburg, Linz und Wien zu setzen ist – vor allem zur sommerlichen Hauptreisezeit – alles andere als billig. Auch sind kaum Destinationen verfügbar. München verspricht uns Ösis auch noch den ganzen Juli (da sind noch keine Ferien in Bayern) die Normal- und noch nicht die überteuerten Schulferienpreise der Airlines.
Das Ziel muss auch nicht immer Dublin sein.
Von Mitteleuropa gibt es auch Flüge nach Cork, Kerry, Belfast, … Für flexible empfehle ich auch den Anfangs- und Endpunkt der Reise an 2 verschiedene Orte zu legen. zB. Hinflug nach Dublin. Mit dem Mietauto durch den ganzen Süden kurven und dann zB von Cork aus wieder nach Hause fliegen. Den Wagen kann man problemlos auch an einem anderen Flughafen zurück geben.
Es entstehen zwar Mehrkosten, aber die sind minimal. Die meisten Anbieter (Hertz, Budget, Avis, Europcar, etc.) bieten dies bereits auf ihren Internet-Booking-Seiten zur Auswahl an. “Am selben Ort…” oder eben “Nicht am selben Ort das Auto retournieren”. Also: für 2 Wochen rentiert sich derMietwagen sicher nd außerdem gewinnt man 4 Urlaubstage.
Mit dem eigenen Auto.
Dazu kann ich eigentlich nichts aus Erfahrung berichten. Aber klar ist doch, dass die Reise hierzu schon mind. 3 Wochen dauern sollte. Es muss sich finanziell rechnen und die Anreise dauert mal sicher 2 Tage. Vorausgesetzt, es klappt alles mit Anfahrten und Fähren. Weiters sind unsere Autos linksgesteuert. Das heißt man sitzt beim irischen Linksverkehr immer auf der Straßengrabenseite der Straße. Es ist gefährlicher und dauert auch wesentlich länger zum Umgewöhnen als mit einem irischen Auto auf der linken Seite zu fahren.
Auch müssen die asymetrischen kontinetaleuropäischen Scheinwerfergläser entsprechend abgeklebt werden (beim ÖAMTC oder ADAC erhältlich) um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Moderne Autos mit Xenon-Lichtanlage können meist vom Innenraum aus umgestellt werden. Der Vorteil vom eigenen Auto: man kann natürlich auch viel mehr mitnehmen. Fahrräder, Boot, Gartenhütte, etc.
Alternativen der Fortbewegung
Taxi, Mietwagen (Fly & Drive), Bus, Bahn, Fahrrad, Trampen, Pferdewagen, Hausboot (Shannon-Revier, Shannon-Erne-Kanal, Erne-Revier).
Mir persönlich gefällt der Erne einfach besser. Aber dazu später und an anderer Stelle mehr.





